out-point

Detlef Landeck (tb)

Heiko Pape (b)

Joe Bonica (dr)

Nachdem out-point ab 2001 mehrere CDs veröffentlichte, einige Hörfunk- Sendungen im Hessischen Rundfunk bestritten hat und große Erfolge bei vielen Auftritten und einigen Tourneen mit internationalen Gästen feiern konnte, folgte eine über 10jährige Schaffenspause. Nachdem die An- und Nachfragen nach dieser außergewöhnlichen Band bis heute nicht abbrechen, haben sich die drei Musiker entschlossen ihre Musik erneut in ihrer Grundformation vorzustellen. 

out-point steht in der Tradition der pianolosen Posaunen-Trios, die sich besonders durch rhythmische Energie und improvisatorische Freiheit auszeichnen. Treibende Rhythmen und Klangmalereien wechseln sich ab, dargeboten mit einer Spielhaltung, die immer den Spaß an einer virtuos angereicherten Kraftentfaltung erkennen lässt, ohne klanglichen Forschungen den Raum zu nehmen.

Mitreißende Grooves, wechselnde Klangbilder, dichte Interaktionen und jede Menge Geschichten erwarten das Publikum. Die prägenden Kompositionen leben vom improvisatorischen Fort- und Weiterspinnen. Doch out-point kommt immer auch auf den Punkt, verliert sich nicht in Endlos-Erzählungen. Im Triolog fällt den Musikern so viel ein und so viel zu, dass es nie langweilig wird. Dabei ergänzen und verschränken sich die Funktionen, kann die Melodie mal vom Bass und die Begleitung mal von der Posaune übernommen werden, sorgen alle drei gemeinsam für den rhythmischen und klanglichen Zusammenhang bzw. Zusammenhalt. outpoint geht es dabei um feinsinnige Assoziationen, nicht um Vordergründiges. Mit allen Titeln verbinden sich Geschichten und Erzählungen der Bandmitglieder. Was als Background interessant erscheint, braucht man aber nicht zu wissen, um sich an den Kängen des Trios zu erfreuen, die drei von out-point sagen alles mit ihrer Musik.

„Just listen and enjoy!“ (Bert Noglik)

Pressenstimmen

… von afrikanischen Impressionen über mystische Klangtexturen, … bis hin zu halsbrecherischen Swing/Hardrock-Zwittern … 

… eine gewagte Mischung aus atonalen Themen und brachialen Funkrhythmen. Kaum zu glauben, dass zeitgenössischer Jazz so viele Beine mit wippen lässt. 

Konzert? Ach was – eher eine musikalische Urschreitherapie, …

… sucht man die Leidenschaft, die das Trio auch an diesem Abend versprühte, bei der Mehrzahl der aktuellen Jazzbands vergeblich.

Nur wenigen gelingt es, den Spaß am musikalischen Neuland in so eingängige Formen zu gießen. Detlef Landecks out-point schafft das Kunststück scheinbar ohne Anstrengung mit viel Spielfreude und Humor.

Die Mischung aus ungestümen freien Passagen und gradlinigen Grooves funktioniert bei out-point hervorragend.

Die drei Musiker legten größeren Wert auf konzentriertes, filigranes Zusammenspiel als auf pures Powerplay.

… ein kraftvoll-überzeugendes Bekenntnis zum Thema Blech.

Ein großartiges Debüt, dass den Glauben an den deutschen Jazz jenseits des Mainstream nährt.

out-point ist eine Working Band, und das ist bei jedem Ton, bei jedem Beat spürbar