Detlef Landeck - Posaunist


Vorstellungen

Deutsches Theater Göttingen

06.05.2010

Inszenierung > Mark Zurmühle Musikalische Leitung > Hans Kaul Bühnenbild > Eleonore Bircher Kostüme > Ilka Kops Stimmbildung und Einstudierung > Annette Jahr Choreografie > Jo Siska

Die Dreigroschenoper

von Bertolt Brecht, Musik von Kurt Weill

Das Betteln ist ein traditionelles Gewerbe, dessen Definition neuerdings umstritten ist. Milde Gabe oder bares Einkommen? Sei’s drum, Familie Peachum lebt gut davon, und schließlich ist es ein ehrliches Geschäft. Die Peachums sind rechtschaffene Leute, weshalb es ein Skandal ist, daß ihre Tochter Polly sich heimlich dem Gangsterkönig Macheath, genannt Mackie Messer, zur Frau gibt. Ab jetzt ist Krieg in Londons Halb- und Unterwelt. Macheath sieht sich verkauft und verraten, und selbst im Knast lassen ihm die Frauen keine Ruhe. Er flieht, wird wieder von den Huren denunziert und hat schon den Hals in der Schlinge, da sieht er sich begnadigt und in den Adelsstand erhoben. Der Staat schützt das Verbrechen, die kleinen Leute sind arm dran.

Inspiriert durch John Gay’s BEGGARS OPERA aus dem London des 18. Jahrhunderts schrieb Bertolt Brecht 1928 die DREIGROSCHENOPER zur Wiedereröffnung des Berliner Theaters am Schiffbauerdamm. Kurt Weil schrieb dazu einen kongenialen Mix aus Moritat, Jazz, Tango und Blues. Die Uraufführung gilt als einer der größten Erfolge der Theatergeschichte.


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Die Dreigroschenoper


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